Es gibt kaum noch eine Internetseite, die nicht vollgestopft ist, mit Werbeschmutz. – Nein, es sind nicht die FakeNews Seiten, es sind die Mainstream-Verbreiter und etablierten Medien, die den Werbemüll auf ihren Homepages freischalten, um Geld zu verdienen.

Dass sie dabei ihre Leser mit Inhalten belästigen, ist ihnen egal, obwohl sich manche tatsächlich bei den Interessierten entschuldigen, sie bräuchten das Geld, um ihr Produkt weiter anbieten zu können.

So sind es heute Kommunalbeamte und örtliche Verwalter, die ohne Rücksprache mit der Bevölkerung einfach den Öffentlichen Raum »verkaufen« an Werbetreibende, die dann ihre Belästigungen in Form von »Werbung« installieren und den Bürger nötigen wollen, darauf zu schauen. Und im Internet hat Google ein System von »Werbewirtschaft« etabliert, das mit den Daten seiner Nutzer auf diesen »maßgeschneiderte« Werbung generiert, mit der dieser dann penetriert wird.

Das Internet ist heute kaum zu verwenden, weil einige Teilnehmer es missbrauchen. - Staaten, Regierungen aber auch Firmen wollen »mit Gewalt« das Internet in ihre Richtung manipulieren und übergehen dabei die Interessen der Benutzer. Diesen Manipulationen kann sich der User kaum entziehen, wenn er nicht selbst gute Kenntnisse hat, im Umgang mit Software und Hardware.

Dieses manipulierte Internet macht vielen Menschen keinen Spaß und sie ziehen sich daraus zurück und machen nur das Allernötigste und sonst nichts. – Das ist schade, weil das Internet eigentlich die Zukunft der Kommunikation unter uns Menschen sein wird, weil es vieles erleichtert und vereinfacht, was wir heute komplizierter handhaben.

Werbung verstopft außerdem das Gehirn mit Unfug, Blödsinn, Unbrauchbarem, Unnötigem, was wir erst in unseren Kopf lassen, um es dann wieder vergessen zu müssen. – Warum also nicht gleich diesen Schmutz gar nicht in den Kopf hineinlassen?

So sind diejenigen, die an den Haltestellen des ÖPNV auf ihr Smartphone starren, die Klügeren, weil sie die Inhalte auswählen, die sie wahrnehmen?

Werbung im Öffentlichen Raum ist Belästigung. - Das sollte gar nicht mehr erlaubt sein. Kommunalverwaltungen und Transportunternehmen, wie die Bahn, sollten nicht mehr das Recht haben, Werbeflächen auf dem ihnen anvertrauten Boden zu vermieten, um Menschen gesundheitlich zu schädigen.

Alle sogenannten seriösen Medienunternehmen, die ihre Leserschaft mit Werbung belästigen, sind eben nicht seriös und zeigen durch ihr Verhalten, dass sie als Nachrichtenquelle unbrauchbar sind.

Werbung ist der Ausdruck einer nicht menschengemäßen Wirtschaft.

Statt die Leute überreden zu wollen, Dinge zu kaufen, die sie eigentlich sonst gar nicht haben möchten, müsste Wirtschaft das produzieren, was die Menschen brauchen und was sie aus »sachlichen« Gründen produziert und gedienstleistet verlangen.

Werbung ist das Symptom einer kapitalistischen Wirtschaft, die von Ideologen den Menschen aufgenötigt ist, so wie der Sozialismus eine Ideologie war, die nicht den Ansprüchen der Bevölkerung entsprach.

In einer neuen Gesellschaft haben wir ein Bedingungsloses Grundeinkommen, für das die Wirtschaft die Güter produziert: Nahrung, Kleidung, Wohnraum und Energie. Diese Produktion müssen wir gemeinam leisten, aus Einsicht in die Umstände. – Aber kein Mensch darf »gezwungen« sein, zu arbeiten, wie wir es heute in den Jobcenter- und Hartz4-Gesellschaften haben. - Dies ist menschenunwürdig.

Eine Wirtschaft, die die Grundversorgung produziert, braucht keine Werbung. Sie schafft die Güter, die wir alle benötigen.

Werbung ist ein aggressiver Akt, der in das Selbstbestimmungsrecht der Menschen eingreift.